Probenahme

Für eine Probenahme von A-Staub stehen der GSA folgende Probenahmesysteme zur Verfügung:

  1. SG10-2 mit FSP-10 (personengetragene Probenahme)
  2. PM4-2 mit Feinstaubkopf (ortsfeste Probenahme)
  3. VC25-2 mit Feinstaubkopf (ortsfeste Probennahme)

Vor der Bestimmung von kristalliner Kieselsäure (Quarz & Cristobalit) in der aveolengängigen Staubfraktion muss die Masse an A-Staub auf dem zu analysierenden Filtermedium ermittelt werden.

Wir empfehlen eine Messdauer so zu wählen, dass ein Volumen von 2 m³ erreicht wird, um 1/10 des Beurteilungsmaßstab (0,05 mg/m³) nachweisen zu können.

 

Analyse

  • FTIR-Spektrometer Spectrum TWO und Spectrum 100 ( Perkin Elmer)

 

 

Probenvorbereitung

Der besammelte Cellulosenitrat-Filter wird mit Hilfe einer Kaltveraschungsanlage unter Sauerstoffzufuhr verascht. In der Kaltveraschungsanlage, bei 60 °C, werden das Filtersubstrat sowie störende organische Komponenten der Staubprobe wegoxidiert. Danach wird der entstandene Rückstand mit Kaliumbromid homogenisiert und zu einem Pressling geformt.

 

Auswertung

Von diesem Pressling wird mit Hilfe des FTIR-Spektrometers ein Absorptionsspektrum im Bereich von 4000 cm-1 bis 400 cm-1  aufgenommen, welches dann zur Auswertung dient. Die Bestimmungsgrenze liegt hier bei 10 µg bzw. 20 µg absolut. Wir empfehlen einen Blindwert mit zu analysieren.

 

Grenzwert bzw. Beurteilungsmaßstab

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Beurteilungsmaßstab zu Quarz (A-Staub) von 50 μg/m³ (0,05 mg/m³) am 27. Juli 2016 bekannt gegeben. Der Beurteilungsmaßstab ist bei der Gefährdungsbeurteilung und zur Kontrolle der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen und zu unterschreiten.